Heute hat uns ein neuer Fall erreicht. Hier geht es darum, aus einer recht großen Ansammlung an Bäumen und Gehölzen herauszufinden welcher Baum ursächlich für einen Schaden im Untergrund ist. Zu Beginn haben wir nun einige Wurzeln erhalten um erst einmal einzugrenzen welches Gewächs hier verantwortlich ist. Es wird nun darum gehen, hier das Erbgut zu isolieren und zu sehen was wir vorliegen haben. Da das Ergebnis dann aber noch mit einer gewissen Unsicherheit versehen ist, muss im Anschluss noch die Gegenprobe zu dem möglichen Verursacher stattfinden.

Sollte die Sache vor Gericht gehen müssen Zweifel so weit wie möglich im Vorhinein ausgeräumt werden. Das mittel der Wahl ist am Ende der genetische Fingerabdruck, mit dem die Wurzel einer Vergleichsprobe gegenüber gestellt wird. Diese Methode ist „state-of-the-art“ und ist bei Gericht anerkannt.
Wir wurden auch schon direkt gerichtlich beauftragt zur Identifizierung eines Baumes der einen Wurzeleinwuchs verursacht hat, nachdem der Fall schon sieben Jahre vor Gericht war und es keinen Hinweis oder gar eine Einigung gab. Wir konnten den Fall mit Hilfe unserer Untersuchungsmehtoden dann innerhalb von vier Wochen abschließen.
